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Ich heiße Annabel Müller, bin in München geboren, 39 Jahre alt, staatlich geprüfte Physiotherapeutin, Rückenschullehrerin KddR, freie Rednerin, Coach und nebenbei noch ambitionierte Trailläuferin. Mit meinem Hobby, dem Laufen hat alles angefangen, denn nachdem ich vor ca. 10 Jahren mit dem Rauchen aufgehört habe, wusste ich nicht so recht wohin mit der ganzen überschüssigen Energie, die mir auf einmal zur Verfügung stand. Da Laufen auch gut für die Figur ist, man im Grunde nichts weiter benötigt als ein paar gute Laufschuhe (ich war als Regionalleiterin geschäftlich viel unterwegs) und man dabei draußen in der Natur sein kann, war es der ideale Sport für mich. Ich lief öfter, länger, abwechslungsreicher und v.a. regelmäßig und schon bald maß ich meine ersten 10-km-Wettkampf-Zeiten. Nach dem ersten großen Laufziel des Halbmarathons im Pfälzer Wald wurden die Ziele größer bzw. die Läufe länger.

Wie kommt man vom Vertrieb und der Regionalleitung zur Physiotherapie?

Nach meinem ersten erfolgreichen Marathon, teilte mir ein Sportarzt, den ich wegen meines schmerzenden Knies, aufsuchte mit, dass Laufen für mich aufgrund eines Kniescheibenhochstands der falsche Sport sei. Das MRT ergab, dass ich eine sichtbare Arthrose im Knie habe, was ich damals lauftechnisch für mein Todesurteil hielt. Zum Glück verschrieb mir der Arzt neben einer Laufpause 6-mal Physiotherapie, die dann nicht nur die traurige Diagnose zurechtrückte, sondern maßgeblich mein ganzes Leben veränderte. Denn in der Physiotherapie ging es nun nicht mehr darum mich meinem aktuellen Körper anzupassen, sondern den Körper wieder an die von mir gewünschten Tätigkeiten im Alltag und im Sport heranzuführen. Der positive Ansatz, die ganzheitliche Betrachtungsweise und der mögliche Mehrwert, den dies dem Patienten bringt, begeisterten mich dermaßen, dass ich mich entschied selbst noch mal eine Ausbildung zu beginnen. Mit über 30 Jahren einen völlig neuen Beruf zu erlernen, löste nicht immer Bewunderung, sondern gerade im nahen Umfeld einigen Widerstand aus. Ich erkämpfte mir die Ausbildung, weil ich davon überzeugt bin, dass dies der richtige Weg für mich ist. Ich fand heraus, dass wo ein Wille ist, sich oftmals ganz neue Möglichkeiten auftun. Ach ja, meine Knieschmerzen ließen sich mit gezieltem Training beheben, so dass ich bereits ein Jahr später meinen ersten Ultra wagte und zwar einen Trail, also abseits der Straße. Ganze 69km und 3400 Höhenmetern führte die wunderschöne Strecke rund um die Zugspitze. Danach tat mir nahezu alles höllischweh, aber das Knie nicht mehr.

Inzwischen habe ich sportlich Erfolge wie den UTMB mit über 170 km und 10.000hm sowie den Swiss Iron Trail mit 201 km und 11.400hm gemeistert. Jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Egal was Sie (wieder) können möchten, Ihr Körper und Geist sind unglaublich stark.

Ich erzähle Ihnen hier meine Geschichte, weil sie die Basis zu meiner beruflichen Entwicklung und meiner Lehrtätigkeit bildet. Es gibt oftmals eine unerwartet einfache Lösung bei Schmerzproblematiken. In meinen Seminaren kann ich zudem auf ein umfangreiches Wissen durch meine vielfältigen Tätigkeiten und Studien zurückgreifen. Mit etwas Voraussicht und Engagement  lassen sich die meisten Probleme bereits im Vorfeld vermeiden.

 

 

Meine läuferischen Erfolge finden Sie unter auch unter www.fitforrunning.de